14./15. 5. 2018 | Berlin
X. Internationaler Förder-Kongress Junge Wissenschaft und Wirtschaft

Europa neu (er)finden im digitalen Zeitalter? Freiheit, Wohlstand und europäische Integration

für junge qualifizierte Ökonomen und Juristen sowie Staats- und Geisteswissenschaftler in Kooperation mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung unter der wissenschaftlichen Leitung von ifo-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest
 
Die Zukunft des europäischen Einigungsprozesses war selten so ungewiss wie heute: die Flüchtlingsmigration, der anstehende Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU, die zunehmenden Konflikte zwischen einigen osteuropäischen Regierungen und den europäischen Institutionen und die nach wie vor nicht überwundene Eurokrise stellen die Politik in Europa vor große Herausforderungen. Hinzu kommen Fragen nach den gemeinsamen Grundwerten und deren Umsetzung. Müssen wir Europa also neu (er)finden?

Mit dem X. Internationalen Kongress JUNGE WISSENSCHAFT UND WIRTSCHAFT will die Hanns Martin Schleyer-Stiftung Wissenschaftler und Praktiker aus Wirtschaft und Politik ins Gespräch bringen, um neue Impulse zu geben, wie Europa als Friedens- und Freiheitsprojekt auch in Zukunft prosperieren kann und welche rechtlichen, politischen wie ökonomischen Rahmensetzungen hierfür notwendig sind.

Hierbei sollen zum Beispiel folgende Fragestellungen diskutiert werden: Wie sieht die künftige Gestaltung Europas aus? Ist eine immer engere Zusammenarbeit und Zentralisierung politischer Kompetenzen in der EU sinnvoll oder ist ein loser Staatenbund mit gemeinsamem Binnenmarkt die bessere Alternative? Mit welchen Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsmärkte und die Sozialstaaten in Europa müssen wir rechnen? Wird die Entwicklung und gegenseitige Abhängigkeit der Wirtschaftsräume oder auch die Interdependenz von Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik weiterhin die treibende Kraft sein oder zur Zerreißprobe für Europa werden?

Der Kongress bezieht dabei in besonderer Weise junge qualifizierte Wirtschafts-, Rechts- sowie Politik-, Sozial- und Geisteswissenschaftler ein. Auf dem Kongress mit über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern können Nachwuchsforscher ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse auf Augenhöhe mit führenden Entscheidungsträgern aus der Wirtschaft, herausragenden Wissenschaftlern, namhaften Journalisten sowie Politikern diskutieren und in persönlichen Begegnungen weiterführende Kontakte knüpfen.

Verfahrenshinweise

Empfehlungen junger Wissenschaftler für diesen Kongress bitte gerne bis zum 6. November 2017.

→ [PDF]